Jubiläum für Hunger.Macht.Profite: Filmfestival für Menschenrechte in Ried zu Gast

Hunger.Macht.Profite.15 – Filmtage zum Recht auf Nahrung
von 15. Oktober bis 26. November 2026
Seit 2006 bringen die Filmtage zum Recht auf Nahrung – Hunger.Macht.Profite. kritische Dokumentarfilme über die globalen Zusammenhänge in der Agrar- und Lebensmittelproduktion auf die österreichischen Kinoleinwände. Wie geht es jungen Menschen in der Landwirtschaft? Welche Folgen haben Pestizide? Wie gelingt Ernährungssouveränität zwischen Krieg und Repression? Und wie bringen wir den Mut auf, die bestehenden Machtverhältnisse zu verändern? All diesen Fragen gehen wir in der zwanzigjährigen Jubiläumsausgabe von Hunger.Macht.Profite. nach. Das globale Ernährungssystem befindet sich in einer Krise. Doch das bedeutet auch eine Chance für Veränderung! In den anschließenden Filmgesprächen stellen eingeladene Impulsgeber*innen lokale Initiativen vor und wir diskutieren gemeinsam mit Expert*innen über unsere Handlungsoptionen. Kommt vorbei!
Programm: www.HungerMachtProfite.at
Dieses Mal in Ried: Donnerstag, 12. November, 19 Uhr, Giesserei Ried
Tevî her tiştî – Trotz alledem
von Robert Krieg
Deutschland 2025, 90 Minuten, kurdisch und arabisch OF, deutsch untertitelt
Zwischen Krieg, politischer Repression und patriarchalen Strukturen gehen kurdische Frauen in Rojava – einer autonomen Region im Nordosten Syriens – ihre eigenen Wege. Der Regisseur begleitet sie in seinem Dokumentarfilm in ihrem Alltag: bei ihrer Arbeit auf dem Feld und bei kunsthandwerklichen Tätigkeiten. Dabei zeigt der Film, wie sie sich ein selbstbestimmtes Leben aufbauen. Im Mittelpunkt stehen eine ehemalige Kämpferin, eine Lehrerin, eine Sporttrainerin und eine gehörlose Künstlerin. Mit starken Bildern werden ihre persönlichen Geschichten erzählt und gezeigt, wie Frauen eine solidarische Gesellschaft aufbauen.
Tevî her tiştî – Trotz alledem ist ein eindrucksvolles Porträt kurdischer Frauen, die mit ihrer Lebensweise Widerstand gegen Unterdrückung leisten.

